Familie Alphart

Karl Alphart

Karl Alphart

„Ich wollte immer ein besonders guter Winzer werden, einfach nur, weil gute Winzer etwas vorgeben und sich nicht anpassen müssen. Heute habe ich eine Art Narrenfreiheit – kann kreativ sein und aktiv gestalten.“ Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth hat Karl die vormals gemischte Landwirtschaft mit Weinbau und Buschenschank in einen lupenreinen Weinbaubetrieb umgewandelt. Er ist heute im Weingut vor allem für die Weingärten verantwortlich, im Buschenschank nicht wegzudenken und an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Seit dem Jahr 2009 ist Karl Alphart als Partner auch für die Weißweine des Freiguts Thallern verantwortlich. Dennoch bleibt ihm noch ein bisschen Zeit für’s Segeln, Schitouren gehen und sein Lieblingshobby: Gut essen und trinken.

Elisabeth Alphart

Elisabeth Alphart

„Die Hauptmotivation, warum die Leute zu uns kommen, ist sicher die Weinqualität – da muss sich die Küche anstrengen, dass sie mit dem Wein mithalten kann. Ich muss am Ball bleiben, aber das macht mir ja auch Spaß, so ein bissl ’Essen erfinden‘“. Elisabeth Alphart ist eine ausgezeichnete Köchin, autodidakt aber mit einer Oma, die Wirtin war. „Einiges habe ich von meiner Mutter gelernt aber das meiste von der Schwiegermutter“. Sie sorgt aber nicht nur für das kulinarische Wohlergehen der Gäste, der Heurige ist ihr Reich, in dem sie „vom Glühbirne-Wechseln bis zum Gansl-Einbraten“ für alles zuständig ist. Außerdem noch Verkauf, Büro, Präsentationen… fad wird ihr nicht und außerdem gibt es noch den Garten: „Ich liebe die Blumen so und der Garten ist mein Revier“. Die vielen Oleander, die blühenden Blumen, die Tischdekoration – das alles trägt wesentlich dazu bei, dass sich die Gäste bei den Alpharts so wohl fühlen.

Florian Alphart

Florian Alphart

Nach der Weinbauschule in Klosterneuburg und Praktika in renommierten heimischen Betrieben und in Neuseeland war Florian Alphart intensiv in die Planung und den Neubau der Kellerei involviert und übernahm im Jahr 2007 die Hauptverantwortung für die Kellerwirtschaft. Am liebsten arbeitet er dort in der Nacht: „Besonders während der Lese geht es den ganzen Tag hektisch zu. Und dann, wenn es im Keller ruhig wird, kann ich mich wieder hinstellen, einen Tank nach dem anderen durchkosten, gewisse Sachen überlegen – da mache ich Dinge, die ich am liebsten allein mache“. Ansonsten sieht er sich jedoch als Teamplayer in der Familie, wo er als „Gesamtmanager“ in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden ist und das Weingut als „Außenminister“ vor allem bei internationalen Präsentationen vertritt. Florians Frau Claudia wächst ebenfalls langsam in den Betrieb hinein und die nächste Alphart-Generation ist bereits unterwegs.